vorbehaltlos Angenommen sein

kreuzkirche_hildesheim

Was macht eigentlich … die Fachstelle für Exerzitienarbeit?

Zum Beispiel, die Bundestagung letzte Woche in Hildesheim. Aus allen Bistümern Menschen aus ähnlichen Bereichen. Exerzitien sind Räume „vorbehaltlosen Angenommenseins“, darüber ist man sich einig. Schwieriger die Frage nach Gott. Eine Definition: „offene Stelle“. eine andere: „die Christusmitte“. Auch „die Dreifaltigkeit“. Wo wirkt Gott hier und heute? Und wie kann die Beschäftigung mit dieser Frage Gemeinden beleben?

Eine Geschichte: Es geht zu Ende mit dem Kirchenchor. Die wenigen übriggebliebenen haben die 80 längst erreicht, und es klingt einfach nicht mehr gut. Jetzt „geistlich“ darauf schauen und sagen: Wir hatten eine gute Zeit. Wenn das Samenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt…. Das Ende bewusst gestalten. Die Gottesfrage wieder stellen.

Und zwar in folgendem Dreiklang:Die Welt sehen und verstehen, sich selbst ansehen und verstehen, Gott sehen und hören.

Diesen Dreiklang, der auf den heiligen Ignatius (den „Entdecker“ der Exerzitien) zurückgeht, haben wir vor und rückwärts durchbuchstabiert. Ausprobiert. Anspruchsvoll? Ja. Aber im Tun dann theologisch häufig eine Rolle rückwärts.

Wie die katholische Kirche nun mal ist. Sie bietet Räume vorbehaltlosen Angenommenseins an, verzichtet aber gleichzeitig nicht auf Vorbehalte. In dieser Spannung geht es weiter.

Oben ein Bild aus dem Kreuzgang der Kreuzkirche in Hildesheim.

 

Kommentar erwünscht

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s