Du musst nicht…

Success Concept

„Du musst nicht durch die Tür gehen.“

Wenn man so durchs Leben prescht, immer vorwärts, immer weiter, planen, entscheiden, machen, umsetzen, den Kalender zücken, geht das halt auch nicht anders.

Denn es ist unumgänglich, immer weiter zu laufen, zu arbeiten, durchzukommen.

Aber es gibt meist auch ein bisschen Spielraum. Was die Richtung angeht. Die eigenen Absichten, wo kommen sie her? Finde ich einen Sinn im eigenen Leben?

In Exerzitien (und allen verwandten Formaten) werden wir erstmal völlig gebremst, auf eine langsamere Geschwindigkeit, nur für eine bestimmte Zeit.

Und üben dann genau das Andere: Zu warten.

„Du wartest, dass die Tür sich öffnet“

Oder auch verschlossen bleibt.

Zu warten, kann Sinn machen.

Eine absichtslose Haltung einzuüben.

Wo kommt das her? In unserer christlichen Tradition von einer bestimmten Vorstellung des Menschen, der Würde besitzt und die Fähigkeit, zu lieben.

Der mehr ist als eine Marionette die von anderen gesteuert wird, der mehr ist als ein Arbeitstier. Der zur Freiheit und zum Glück da ist auf der Welt.

Ab und zu sich ein bisschen Zeit nehmen für eine absichtslose Haltung. Für einfaches Warten. Ob ein Apfel vom Baum fällt. Ein unbekannter Mensch in dein Leben tritt. Eine Frage dich bedrängt, die beachtet werden will. Warten, ob eine Tür sich öffnet oder der Wind mich in ein neues Land weht.

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